Das Vorspiel
Der Countdown läuft, wie schon erwähnt ist am 18.August der Dreh für den Bericht in Tieresucheneinzuhause. So weit ich verstanden habe, bekommen wir 6 Minuten, was ich schon recht viel finde bzw. völlig ausreichend ist und für hundezauber.com, also meinen Weg und Leben, und für mich sicher eine größere Chance als eine evtl folgende 45min Dokumentation.
Rüberbringen würde ich gern die Magie der Teddies und unsere Beziehung. Denke, ich kann mich drauf verlassen, das die Hunde das schon machen. Eben dies, dass schon Bilder von denen ausreichen, um positive Vibes auszulösen, deren Zauber zu spüren.
Die Bärchen sind entsprechend vorbereitet, jederzeit vor den Roller zu können, wenn es etwas kühler ist. Wobei die sich mit bissel ziehen für Filmaufnahmen nicht gerade überarbeiten und zur Not ist dies auch möglich, wenn der August noch sehr warm ist. Nur Wasser wäre schlecht, weil dann der Roller nahezu nicht zu bremsen ist. Außerdem muss ich die Bremsen noch überarbeiten, wovon ich noch nicht weiß, wie ich das machen soll.
Was mache ich dafür?
Erst einmal bin ich noch immer dabei, Van und Haus in einen kameratauglichen Zustand zu versetzen. Ich fotografiere in den nächsten Tagen verschiedene Locations, aus denen dann Andrej und der mitgebrachte Kameramann auswählen können.
Lt Mediadaten des WDR wird die Sendung durchschnittlich von 1 mio Zuschauer gesehen. Das heißt, es wäre schon ausreichend und für uns ein großer Erfolg, wenn nur einer von 1.000 sich näher interessiert und hundezauber.com in seinen Browser tippt.
Und genau darauf möchte ich bestmöglich vorbereitet sein. Das Forum soll etwas frischen Wind bekommen, wofür ich schon einiges vorbereitet und teilweise auch schon angebracht habe. Für nahezu alle Möglichen Fragen und Interessen habe ich mich mit verschiedensten Dokumenten und vorgefertigten Antworten bzw. entsprechende Infoblätter vorbereitet. Zusammen sind das etwa 200 bis 300 Seiten.
Bis zum Sendetermin werden die „memories“ als pdf Gratisdownload zur Verfügung stehen. Der Teddieblog wird ebenfalls online sein. Ferner gibt es einige Gimmicks, wie hoffentlich ein hundezauber.com Handytheme, Klingeltöne, Whitepaper und ich werde versuchen, bissel Merchandise anbieten zu können.
Corporate Identity möchte ich, wie es mir allein und ohne Kohle möglich ist, komplett durchgezogen haben. Hundezauber.com auf Van, Kleidung, Halstücher für die Teddies, Notebook und und und. Da meine Angebote für den User komplett kostenlos sind, wird auch wohl niemand über diese Art Werbung meckern.
Unter Anderem aus dem „Abfall“ der Cam Aufnahmen etc werde ich einen kleinen Trailer mit Flash als swf fertigen. Auch würde ich noch gerne eine DVD basteln mit den Angeboten der hundezauber.com, vielen weiteren Informationen, Bildern, Videos und mal schauen, was ich sonst noch hier Brauchbares auf irgendwelchen Festplatten finde.
Sobald der Sendetermin fest steht, werde ich auch diesen entsprechend bewerben. Zudem werde ich in dieser Woche noch mehrere Bewerbungen und Angebote verschicken, zuerst einmal dafür, mich über den Winter zu retten, das Haus behalten zu können, aber auch, um ein besseres Marketing betreiben zu können und hoffentlich auch noch Hilfe bekomme.
Meine momentan größten Probleme sind Zeit und KnowHow (Wordpress, symbian, sql und und und), was ja auch wieder mit Zeit zu tun hat. Also, wenn ich mal protzen darf, habe ich in den letzten Wochen wirklich für zwei gearbeitet. Nur an Schreibereien habe ich jetzt etwa 500 Seiten geschafft, inkl der Memories, und und und
Aber auch der Druck, welcher auf mir lastet ist ein Problem. Schaffe ich es nicht, meine bzw unsere Situation in den nächsten Monaten zu verbessern, habe ich noch wesentlich mehr Probleme, als wie es eh schon der Fall ist. Real habe ich nur die Motivation meiner Teddies und zwei, welche Alles versuchen, mir einzureden, dass ich eh keine Chance habe, einige Projekte zu realisieren etc.
Übrigens verschicke ich derzeit auch verschiedene Attention Letter an Magazine und Sender/Produktionsfirmen, denen ich unsere Geschichte anbiete. Ob überhaupt noch erforderlich, überhaupt jemand Interesse hat und ob ich darauf dann auch eingehe, werde ich sehen, wenn es an der Zeit ist. Schön wäre, wir (In diesem Fall meine ich mit wir Andrej, mich und evtl den Cammann) könnten verschiedene Versionen mehrfach verkaufen.
Natürlich ist auch hierbei meine Gesundheit ein Problem oder besser gesagt, ein Risiko. In diesem Sommer habe ich das Glück mich derart entwickeln zu können, dass mein Hausarzt meint, dies sei medizinisch eigentlich unmöglich. Ich lebe aber derzeit auch extrem diszipliniert was meine Ernährung und die Arbeit an meinem Körper angeht. Und natürlich geht mir der A... gehörig auf Grundeis. Leider kann sich auch positive Aufregung negativ auf meine Gesundheit auswirken. Deshalb werde ich einige Tage vor den Dreharbeiten meine Dosis Cortison verdoppeln.
Achja, zudem werde ich dem WDR meine kostenlose Hilfe als Verhaltens- und Heiltherapeut anbieten, wenn es Probleme mit vermittelten Hunden gibt. Was ich deshalb tun werde, um weitere Erfahrungen und Geschichten zu sammeln. Hierbei möchte ich aber nicht, dass dies öffentlich erwähnt wird. Bzw. möchte ich, wenn überhaupt, meine entsprechende Qualifikation nur ganz am Rande erwähnen.
Ich wünsche mir, dass wir so dargestellt werden, wie wir auch sind. Denn noch immer bin ich überzeugt, dass mein Umgang mit den Teddies mehr aussagt als eine Aufzählung meiner entsprechenden Bildungen.
Vorspiel 2
Oje, bin tierisch nervös. Um die Teddies brauche ich mir keine Sorgen machen. Schließlich funktioniert das oder sollte so sein, dass wir unser Leben nachspielen. (was sich übrigens scripted reality nennt)
Ich habe jetzt sowas wie ein Drehbuch geschrieben, wo ich einfach mal verschiedene Bilder bzw Szenen beschreibe, was wie evtl nett aussehen könnte.
Aber auch aus Eigennutz. An diesem Wasserloch in der hohen Mark habe ich wohl 500 bis 1000 Bilder gemacht, bin aber an die Grenzen meiner Cam gekommen. Und dort mal mit nem richtig guten Gerät gefilmt fände ich toll. Und wenn der Camtyp entsprechende Kleidung trägt habe ich Ideen für Views, welche es so kaum gegeben hat und im WDR sicher nicht.
Die Teddies sind es gewöhnt, dass wir erst dort hin gehen, damit ich Bilder machen kann. Die Hunde toben und rennen dann hin und her, lassen sich dabei von mir motivieren. Ganz einfach. Bei dem Wasserloch handelt es sich um zwei Furchen, wie von einem Traktor gezogen und da ist eben Wasser drin. Hoffe, das ist mit dem Equipment möglich. Das würde supergeil aussehen, wenn die Cam auf der Mitte liegt und dann die ankommenden Teddies filmt. Das Ganze fünf sechs mal, dynamisch geschnitten. Geil....
Deshalb mache ich mir vorher Gedanken und versuche, möglichst mit den Teddies entsprechend zu üben. Denn je schneller die Bilder drin sind, je mehr locations können wir besuchen. Wenn die Cam Wasserspritzer abkann, lässt sich ja aus Müllsäcken oder anderer Folie eine Art Schlafsack bauen, damit der sich da hinlegen kann und nicht völlig versaut wird.
Lach, so wie ich heute....
Tag 1
Habe immer gedacht, mehr Liebe geht nicht..... aber doch.....ich bin so stolz auf meine Teddies..
Als die hier ankamen, waren die Hunde natürlich aufgeregt und völlig aufgedreht (Obwohl ich in weiser Voraussicht heute Mittag bereits eine kleine Runde gelaufen bin.). Und als wir dann hier aufgebaut bzw mit Licht etc probiert haben, ist Elisha erst mal ausgebüxt und hat mich über den halben Campingplatz geschickt. Immer fünf Meter vor, aber bloß nicht einfangen lassen und natürlich will mich der halbe Campingplatz wieder verklagen. "Hat sie etwas kaputt gemacht? Dann ersetze ich das natürlich."Darauf gibts dann natürlich keine Antwort. Schließlich weiß ich, dass die nichts beschädigt.
Was wir dann hier gedreht haben.... naja.... wir werden sehen. Ein großer Vorteil ist, dass der Andrej seinen Sohn als Hilfe mitgebracht hat. Ich finde den wirklich nett.
Aber dann.......
Dann habe ich die nämlich dorthin geschleppt, was ich Erdloch nenne. Und wieder diese Hunde. Unglaublich. Warum? Ich wusste, dass sich meine Teddies erst austoben und wild in voller Freude hin und her rennen. So weit ok. Dann meinte Andrej, ob ich auch mit den Hunden frei laufen kann und die eng bei mir bleiben. Ups... Die kommen zwar, wenn ich die rufe, laufen aber immer im großen Radius. Und was macht Satyr? Ohne, dass ich irgendetwas gesagt habe, läuft der an meinem Knie klebend.
Für andere Hunde vl normal. Aber von meinen Husky habe ich das nie verlangt oder geübt. Mehrfach war ich wieder den Tränen nahe. Dann hat Andrej sowas wie ein erstes Interview gemacht. Und die Teddies waren bei mir, haben im Gras gespielt und Satyr hat sich vor Freude auf dem Rücken gewälzt etc. Ich bin sicher, dass werden ganz tolle Bilder.
Eine tolle Sequenz wird auch, wo uns Andrej vom Fahrerfenster aus gefilmt hat, wie wir ins Auto steigen. Und Elisha, neugierig, wie sie ist, musste mit ihrer Nase ganz dicht an die Cam. Das sieht sicher auch klasse aus. (Kennt ihr den Hundkatzemaus Trailer, wo die Alaskan Husky so dicht an die Cam kommen?)
Anfänglich waren wir natürlich verkrampft. Aber mittlerweile ist mir das vergangen.
Genau, was ich gehofft hatte. Ich brauche mich nur auf die Teddies einlassen und dann machen die das schon richtig. Aber wie Satyr plötzlich an meinem Knie klebt. Ich musste gar nichts sagen und der macht das einfach. Auch, wie die wieder fröhlich rumgerannt sind. Das werden ganz sicher tolle Bilder.
Gleich filmen wir hier noch bissel was hier im Haus und morgen gehts in die Hohe Mark zum Wasserloch und wir nehmen den Roller mit. Und ich weiß jetzt genau, dass ich mir wg der Teddies keine Gedanken machen muss.
Achja, und mit dem von mir gewünschten Kick scheint es auch zu klappen. Grad fühle ich mich endlich mal wieder superstark...
Der Dienstag
Heute haben wir zuerst aufgenommen, wie die Teddies Besuch begrüßen. Die Hunde zu zeigen, wie sie wild werden, sobald ich meine Stiefel anziehe hat nicht wirklich geklappt.
Dann sind wir in die Hohe Mark gefahren. An der Zufahrt zum Auguste Viktoria Schacht haben wir erst mal die Hunde bissel rennen lassen, die sich dann auch erst für größere Geschäfte aus dem Staub gemacht haben. Dort konnten Andrej und Nicolaj prima filmen, wie die Teddies wild getobt haben.
Als ich der Meinung war, dass die Hunde entsprechend warm getobt waren, habe ich den Roller ausgepackt, die Geschirre getauscht. Die Teddies eingespannt, war ich angespannt. Wir haben Sommer, weshalb die Hunde nicht gewohnt sind, mich auf dem Roller zu ziehen.
Nach einigen Metern sind wir dann auch ein Stückel gefahren. Ich bin der Meinung bzw. verlange ich von den Hunden nur das zu tun, was denen Spaß macht. Oder gewähre? Aber, meine ich lachend, Husky tun eh am Liebsten was sie wollen.
Regelrecht lustig fand ich dann auch, dass Elisha immer wieder an einer bestimmten Stelle buddeln wollte und wir deshalb nur sehr zähflüssig voran kamen. Allerdings weiß ich genau, dass die erst dann richtig aufdrehen, wenn ich mich entsprechend sicher fühle.
Wir sind dann einige Male für die Kamera hin und her gefahren. Wobei es sehr schwer war, meine Teddies bereits nach etwa 100 mtr umdrehen zu lassen. Das konnten die einfach nicht verstehen. Da Elisha immer wieder buddeln wollte, sind wir nicht wirklich viel gefahren. Trotzdem habe ich einen klitzekleinen Schnibsel gesehen, die mir schon gut gefallen haben.
Unsere nächste Station war der Napoleonsweg, wo auch die große Pfütze ist. Doch zuerst haben wir eine Pause gemacht und etwas gesnackt. Die Hunde natürlich auch.
Flott ging es dann in Richtung Wasserloch. Erst waren die Hunde noch etwas verhalten. Dann aber sind die wieder richtig schön wild durch das Wasser gerannt.
Interessant war für mich, dass Satyr extrem auf mich geachtet hat. Zwischendurch hatte er immer diesen „Ist es das was Du möchtest?“ Blick.
An der Stelle haben wir noch einmal den Roller aus dem Auto geholt, was denn auch wesentlich besser geklappt hat, als zuvor. Auch ich war immer entspannter.
Wir sind einige Male gefahren und Andrej meint, ob die Hunde jetzt müde seien. Schau mal, sag ich, es ist sicher 22 grad und die Hunde haben erst heftig getobt und etwas gezogen, dabei hecheln die Teddies nicht mal.
Und als wir dann am Hullerner austeigen und ein Stück laufen, waren die derart wild, dass ich fast geflogen wäre. Hab die Teddies an die Leine genommen.
Wenn in Haltern gefilmt wird, muss auch ein See zu sehen sein. Und ich hatte die tolle Idee, zum Hullerner See, am schönen Aussichtspunkt noch etwas zu drehen. Ja, der Hullerner See ist schöner als der Halterner und dort hat es einen besonders schönen Aussichtspunkt und lasse die Ausrüstung den Hügel hinauf schleppen lassen.
Und was kommt dann? Der Blick zum See war völlig zugewachsen und außer Grün war nichts zu sehen.
Bin jetzt wirklich und richtig heftig platt
Filmen wollten wir danach, wie die Teddies sich hier daheim verhalten. Aber auf meine Frage, ob die Hunde Hunger haben, setzten die sich vor mich, anstatt zu feiern. Das Futter habe ich dann im Wohnzimmer bereitet, weil wir dort die Scheinwerfer aufgebaut hatten.
Als ich mich für die Cam aufs Sofa gelegt habe, damit die Bärchen sich zu mir legen, hat absolut nicht geklappt. Satyr ist zu mir gekommen, aber für Elisha gab es einfach noch zu viel zu schauen. Puh, und unter den hellen Scheinwerfern sieht das total heftig mit den vielen Hundehaaren aus, weil Elisha noch immer Unterwolle abwirft. Anstatt eine Schlafszene zu drehen, haben wir oft lachen müssen. Das sieht so niedlich aus, wenn neugierige Husky alles ganz genau untersuchen müssen.
Die Ständer der Scheinwerfer waren sehr groß und Andrej hatte die Befürchtung, dass die Hunde diese umwerfen würden, wenn ich die wild mache. Absolut No, ich kann die aufheizen, dass die schnell umher rennen, aber selbst auf einem Bein in der Mitte stehend, würden die mich niemals umwerfen.
Andrej fiel auf, dass ich keine Kommandos für meine Hunde benutze. Das ist völlig richtig, was auch daran liegt, dass ich ganz normal mit denen spreche, aber auch einen sehr guten Draht haben, uns auch ohne Worte bestens verständigen können.
Der Mittwoch
Heute wollten wir noch einige Punkte aufsuchen, die irgendwie dazu gehören, wenn aus Haltern berichtet wird. Also sind wir zuerst in die Westrupper Heide gefahren, was mal ziemlich schwierig war. Das Gelände ist zu klein, als dass ich dort zwei Husky rennen lassen kann. Aber leider war ich bisher nur gegen neun eine kleine Geschäftsrunde mit den Hunden gelaufen.
So wurde ich also von meinen Teddies durch die Heide gezogen. Werden diese Bilder gezeigt, lach, dann heißt es sicher, dass der Herr Hundepsychologe seine Hunde nicht im Griff hat. Außerdem riecht das ganze Gelände super interessant für neugierige Husky. Nachdem wir mehrere Male vor schöner landschaftlicher Kulisse gelaufen sind, wurden auch die Teddies ruhiger.
Danach wollten wir zum Hotel Seehof, wo ich am Anlegesteg des Touridampfers Möwe einige Meter mit dem Roller fahren. Was mir eigentlich gar nicht gefiel, weil dort ziemlich viel los ist. Unter einer solch starken Ablenkung verschiedener Reize bin ich noch nie mit denen gefahren.
Sicher, es gab viele Schnüffelstellen und Elisha wollte wieder buddeln, so dass wir eigentlich nur wenig gefahren sind. Außerdem habe ich auf die Neckline verzichtet, weshalb ich Schiss hatte, dass die Hunde einmal links und einmal rechts an jemandem vorbeilaufen und wir den quasi umsäbeln.
Aber nein, wie gesagt haben wir oft gehalten und ich habe die Hunde schnüffeln lassen. Ansonsten jedoch hat es wirklich gut geklappt, dass wir so viel gefahren sind, um für die Szene genügend Material zu haben.
Abschließend haben wir bei uns daheim noch einige Fotos gemacht.
Und die Moral von der Geschichte?
Meine Erwartungen sind nicht nur erfüllt, sondern übertroffen. Ich habe noch sehr viel mehr über meine Hunde gelernt. Wobei ich jetzt der Meinung bin, dass ich den Hunden, aber auch mir, sehr viel zu wenig zutraue.
Ohne die Bilder gesehen zu haben, bin ich jetzt sicher, dafür auch andere Sender und Magazine begeistern zu können.
Schon immer liebe ich meine Hunde, aber tatsächlich wird das jeden Tag mehr. Ebenso wusste ich bisher, dass meine Hunde wirklich alles mit Freude tun, was ich mit denen unternehme, aber selbst das ist irgendwie wesentlich mehr geworden. Habe ich meinen Hunden nicht genügend vertraut?
Der Nachschlag
„Ich habe fast 4 Stunden Material, aber ganz viele leere Bilder. Die Hunde wuseln dann irgendwo herum und sobald ich mit der Cam drauf bin, sind die schon wieder ganz woanders. Gerne hätte ich noch einige Dinge gefilmt und wünsche mir noch einige Bilder, wo die Hunde im Gespann laufen.“
Für mich eine Chance, einige Einstellungen, welche mir weniger gefallen, neu zu drehen. Der Termin wurde auf den 10ten September gelegt. Allerdings war es zu warm, mit den Hunden richtig am Roller zu üben, auch, weil ich nicht will, dass die sich zu sehr verausgaben, wenn Temperaturen über 20 Grad herrschen.
Allerdings habe ich soviel machen können, dass ich sicher sein konnte, dass meine Hunde in der Lage sind, die gewünschten Bilder liefern zu können.
Aber auch dieser Tag stand erst einmal unter einem ungünstigen Stern. Lange Teddiemärsche und ein neuerlicher Hausputz, die Heckklappe, den unteren Rand, sowie den Innenraum zu lackieren und gewaltig Staub saugen zollte seinen Tribut. Irgendwie war ich extrem unruhig, habe in der Nacht zuvor nahezu nicht geschlafen, hatte Kopfschmerzen, hatte übelsten Stress und auch mein Darm hat sich negativ bemerkbar gemacht. Ganz toll.
Da nur sehr wenig Zeit war, hatte ich bereits Equipment im Auto (Welches endlich wieder innen sauber war) und auch die Hunde wussten, dass wieder etwas Besonderes passieren wird. Ich habe es sogar noch geschafft, die Geschirre der Teddies zu waschen.
Sehr unschlüssig war ich darüber, wo wir hinfahren und bestmöglich noch einige gewünschten Einstellungen zu drehen. Letztendlich kam ich zu dem Schluss wieder in die Hohe Mark zu fahren. Wenn wir dann mit dem Roller auf dem Schotterweg am Feld vorbei fahren, sollte das Licht gute Bilder ermöglichen.
Also sage ich:
„Wenn ich gleich die Schiebetür öffne, springen die Teddies raus und rennen ein Stück den Waldweg, dann verstecken die sich für größere Geschäfte. Dann kommen die zurück und toben, rennen und buddeln und dann sind die auch aufgewärmt, um den Roller zu ziehen.“ Beim ersten Dreh sind wir diesen Waldweg mit dem Roller gefahren, wobei Elisha jedoch mehr interessiert war, zu buddeln als denn Roller zu ziehen.
Auf jeden Fall haben die Teddies genau das gemacht, was ich vorhergesagt habe. Auch wenn ich mittlerweile wissen sollte, dass ich mich auf meine Hunde verlassen kann, war ich superstolz auf die Teddies. Andrej ist dann den Schotterweg voraus gefahren an das Feld, wo ich gutes Licht versprochen hatte. In der Zeit habe ich die Hunde und Roller fertig gemacht.
Schon als wir den Weg hoch gefahren sind, konnte ich merken, dass ich mich sicher fühlte und die Teddies richtig Lust haben, mich zu ziehen. An dem Feld sind wir dann einige Male hin und hergefahren, was Andrej aus verschiedenen Perspektiven gedreht hat.
Zwischendurch hat sich auch noch die vordere Bremse verabschiedet und ich konnte sie nur notdürftig reparieren. War aber auch unnötig, weil die Hunde meist wunderbar gleichmäßig angezogen haben. Nur war mir das sehr peinlich, weil ich dummerweise nicht mal Werkzeug im Bus hatte. Lach, ist halt ein Ami und kein VW Bulli und der braucht nur Kontaktspray.
Als ich aber aus der Ferne einen ankommenden Hund gesehen habe, bin ich mit den Teddies in die Büsche geflüchtet. Aber mit einer langsam heiß werdenden Chefin und zwei Husky im x-back Zuggeschirr wollte ich diese Ablenkung nicht riskieren. Wieder eine lustige Bemerkung war: „Die sind aber auch was von neugierig“.
Leider war es schwupps schon halb acht und keine Zeit mehr, in unserem Van und daheim zu drehen. Schade, denn irgendwie habe ich jetzt so viele Ideen, was hätte ich wie besser anders gesagt oder gemacht. Aber dann auch wohl nicht mehr so wichtig.
Also, anschließend noch einmal, was ich mir von dem Report wünsche, bzw was soll wo ankommen:
Der Zuschauer soll schöne Bilder von Landschaft mit zwei extremst lebensfrohen Hunde sehen.
Irgendwie muss der Punkt meiner gesundheitlichen Situation erwähnt werden und ich wg meiner Hunde ein medizinisches Wunder bin, kein Mitleid verdiene und ein schönes Leben ich führen darf. Rüberkommen soll auch unser Umgang miteinander. Husky, bzw solche Hunde sind zu zweit ein fulltime Job. Ich bekomme eine kleine Rente und arbeite seit Monaten nachts an eine neue Existenz, grob umrissen als freiberuflicher Autor und Redakteur mit vielen ungewöhnlichen Konzepten und Ideen arbeite.
Die Rollerbilder sollten schöne Tieraufnahmen sein und vl sogar andere Menschen anregen kann, auch mit ihrem Hund diesen Sport betreiben können. Wir betreiben das ja auch sozusagen als Breitensportler.
Durch die Werbung der hundezauberdotcom erwünsche ich mir erst einmal, dass wer als Zuschauer näher interessiert und sich auf der HomePage mit meinen Angeboten umsehen können.
Mein derzeitiges Ziel entspricht im Groben dessen, was ich mir entsprechend erarbeitet, sowie aufbaue und hat sich wenig geändert nur sehr viel weiter verfeinert:
Zuerst einmal möchte ich möglichst viel mit meinen Teddies unternehmen, wobei ich derart viel (oder wenig) erlebe, was ich in einer Form aus Video, Bild und Ton festhalte und mit Inhalten wie Ernährungstips versehe und derart für das Internet aufbereite, dass genügend User Spaß daran finden, sich unterhalten können, aber auch Nutzen daraus ziehen können. In dieser Art kann ich auch eine Kochshow von Hund und Mensch veröffentlichen, was sicher auch genügend geschaut wird.
Dann möchte ich in verschiedenen Foren lesen und schreiben, und einige Kontakte pflegen, sowie verschiedene Konzepte er- und ausarbeiten. Das laufende Marketing und Bildbearbeitung, alles, was mit Geld zu tun hat, sowie andere Aufgaben, welche mir weniger liegen würde ich gerne abgeben.
Achja...... Irgendwann habe ich gesagt bzw sage ich sowas, dass ich mir Husky niemals freiwillig ins Haus geholt hätte. Warum? Seit vielen Jahren mag ich nordische Hunde besonders gern. Eben genau wegen derer Eigenschaften, welche eine artgerechte Haltung durchaus schwierig gestaltet, gestalten kann. Klar, im Nachhinein sind das genau die Eigenschaften, welche ich jetzt an meinen Teddies besonders schätze.
Niemals hätte ich mir zugetraut, ein Leben zu führen, in welcher sportliche und nevermüde Husky ein möglichst artgerechtes Heim finden. Ebenso hätte ich jeden, wer mir 2001 gesagt hätte, dass ich heute 10km durch irgendwelche Wälder renne oder gezogen werde, für bescheuert erklärt. Eine Ansicht, welche auch mein Doc vertritt.
Auf jeden Fall sollte angekommen sein und ankommen, was ich als die Magie meiner Hunde beschreibe und dass Alles, was mit denen unternommen wird auch Spaß macht.